Das Emil-Fischer-Gymnasium weiht neu gestaltetes Selbstlernzentrum ein – moderner Lernort für Schülerinnen und Schüler

Euskirchen, 10. September 2026. Erst im vergangenen Halbjahr war die Neugestaltung des Selbstlernzentrums genehmigt worden – und schnell ging die Umsetzung. „Man merkt sofort, dass hier etwas neu entstanden ist“, war bei der feierlichen Eröffnung mit Bürgermeister Sacha Reichelt, der Elternpflegschaftsvorsitzenden Tanja Schröder, Schülerinnen und Schülern der SV und weiteren Gästen zu hören – nicht zuletzt am Geruch nach neuen Möbeln. Unter der neuen Schulleitung von Volkmar Schocke entstand innerhalb der Sommerferien ein moderner Lern- und Arbeitsraum, der einerseits zu entspanntem Lesen und Debattieren auf dem Sofa und andererseits zu konzentriertem Arbeiten einlädt, je nach Projekt auch digital an den Tablets. Insgesamt wurden rund 26.000 Euro in die Neugestaltung und Ausstattung des Selbstlernzentrums investiert.
Digital ist auch das Stichwort für die Schülerakademie, für die dort unter der Leitung von Tobias Vossel unter anderem mit dem innovativen Begabungsförderungskonzept der Digitalen Drehtür Raum geschaffen worden ist.
Schulleiter Volkmar Schocke sieht in dem neuen Selbstlernzentrum einen wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung des Gymnasiums: Ein moderner Lernort solle nicht nur Raum schaffen, sondern Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, ihre eigenen Interessen, Stärken und Lernwege zu entdecken. Selbstverständlich steht das Selbstlernzentrum als Lern- und Aufenthaltsraum sowie zur Förderung des selbstständigen Lernens in der Oberstufe allen Schülerinnen und Schülern offen.
Auch die bei der Eröffnung anwesenden SV-Schülerinnen und -Schüler blicken erwartungsvoll auf die neue Nutzungsmöglichkeit. „Hier kann man jetzt in den Freistunden in Ruhe arbeiten.“, freuen sich die SV-Schülerinnen Tora Heidkamp und Lotta Kleditz. Gleichzeitig freuen sie sich darauf, dass der Raum auch langfristig sauber und ordentlich bleibt.
Schülersprecherin Zehra Akin freut sich ebenfalls über den neuen Lernort, hat aber bereits weitere Ideen für dessen Gestaltung. Ihr Wunsch: Die Wände sollen künftig noch gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gestaltet werden. „Es wäre schön, wenn wir hier noch unsere eigenen Ideen einbringen und den Raum nach den Wünschen der Schülerinnen und Schüler weitergestalten dürften“, so Akin.
Damit ist die Eröffnung des Selbstlernzentrums zugleich ein Anfang: Der neue Raum soll nicht nur genutzt, sondern auch von der Schulgemeinschaft weiterentwickelt und mit Leben gefüllt werden.
Elena Pligrim

