
Eine Woche lang vom 06.-13. Mai hieß es bei uns wieder: Bonjour statt Hallo! Nachdem wir unsere Austauschpartner schon im März in Charleville kennengelernt hatten, gab es diesmal kein vorsichtiges Beschnuppern mehr – sondern direkt ein Wiedersehen mit Umarmungen, Insider-Witzen und dem Gefühl, sich schon ewig zu kennen.
Langweilig wurde es natürlich trotzdem nicht: In Bonn sind wir zwischen Beethoven und vor allem Künstlicher Intelligenz unterwegs gewesen – und das war definitiv ein Highlight. Im Deutschen Museum haben wir nicht nur zugeschaut, sondern richtig gestaunt, was heute schon möglich ist. Plötzlich ging es nicht mehr um Zukunftsmusik, sondern um Technik, die schon jetzt unseren Alltag beeinflusst – irgendwie ziemlich beeindruckend (und ein bisschen Mindblowing). Da wurde schnell klar: Wir waren mittendrin statt nur dabei.
In Leverkusen wurde es dann sportlich: Bei der Stadiontour durch die BayArena konnte man sich kurz fühlen wie ein echter Profi – auch wenn es am Ende nur für Fotos am Spielfeldrand gereicht hat.
Am Wochenende ging’s in die zweite Runde „Alltag mit Austauschpartner“ – nur eben ohne Kennenlernphase. Stattdessen: gemeinsam lachen, unterwegs sein, essen und merken, wie schnell aus einem Austausch richtige Freundschaften werden.
Köln hat dann nochmal eine andere Seite gezeigt: Im Museum Ludwig haben wir moderne Kunst erlebt, die mal überrascht, mal zum Nachdenken bringt – und manchmal einfach richtig hängen bleibt. Auf jeden Fall alles andere als langweilig. Danach ging es in die MMC Studios, wo wir einen Blick hinter die Kulissen der Fernsehproduktion werfen konnten – und plötzlich war klar, wie viel Arbeit eigentlich hinter einer Sendung steckt.
Und viel zu schnell kam der Abschied. Diesmal aber nicht wirklich endgültig, sondern eher mit dem klaren Plan: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei! Denn nach diesen zwei intensiven Wochen in Frankreich und Deutschland war für viele klar, dass dieser Austausch einfach etwas Besonderes ist.
Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Deutsch-französischen Jugendwerks und der Deutsch-französischen Kulturstiftung Mainz wäre dieser Austausch in dieser Form nicht möglich gewesen – dafür ein riesiges Dankeschön!
Erik Buch
