
Am Montag dem, 25. November, hat die Klasse 10B mit Frau Otto und Herrn Masuhr einen Ausflug nach Köln gemacht. Ziel war das JUMP House in Ossendorf, wohin wir auf Wunsch der Klasse fuhren. Nachdem wir angekommen waren, wurden die orangen Sprungsocken angezogen und alle haben sich in lockere Klamotten geworfen. Nach einer kurzen Einweisung wurden die Schülerinnen und Schüler in den Trampolinbereich gelassen. Die erste halbe Stunde war die 10B ganz allein im gesamten Areal, so dass alle ungestört ausprobieren konnten, worauf sie Lust hatten.

Auf einer Vielzahl von Trampolinen konnten sie einfach springen, kleine Tricks machen oder eine Runde Fangen spielen, was die kindliche Seite der Teenager wie auch der Lehrer hervorlockte. In der Halle waren durch hohe Netze begrenzte Trampolinbereiche, in denen man einen Basketball in einen Korb in großer Höhe dunken konnte, und daneben ein interaktives Trampolinspiel, in dem die Springenden mit zwei Kameras auf einen Bildschirm projiziert wurden und gegeneinander Spiele spielen konnten, ohne sich direkt zu sehen.
In einer Sprunggrube machten einige Schülerinnen und Schüler Tricksprünge, wie Salti und Schrauben, und feuerten sich dabei gegenseitig an. Die Verletzungsgefahr wurde verringert, da in der Grube ein großes Luftkissen war.
Außerdem sind im Jump House verschiedene Ninja-Parcours aufgebaut, an denen sich einige Zehntklässler ausprobierten. Einer der Schüler hat sogar die schwierigste Variante des schwersten Parcours geschafft, bei dem man teilweise nur mit seinen Fingerspitzen hangeln musste.
Über einer Grube war ein langer Schwebebalken, von dem sich die Kontrahenten mit großen Schlagkissen herunterhauen mussten. Fast durchgängig hat man dort Duelle gesehen und der eine oder andere nutze die Chance, auch gegen den Klassenlehrer zu kämpfen und ihn zu schubsen und zu schlagen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.
Es gab auch weitere Wettkampfmodi. So spielte ein Großteil der Klasse in einem speziellen Trampolinfeld Dodgeball, wobei die Jungen gegen die Mädchen antraten. In einem großen Bereich waren viele Aufgaben, die durch Klettern, Springen und Geschicklichkeit gelöst wurden, hier musste sich Frau Otto nur einem Schüler geschlagen geben. Außerdem wich man in einem Spiel durch Springen und Bücken drehenden Balken aus.
Zusammenfassend kann man sagen, dass wir einen sehr schönen Tag hatten. Es war zwar auch anstregend und einige atmeteten bereits nach einer Viertelstunde schwer, aber die Begeisterung konnte man dennoch bei allen sehen und hören. Durch die abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten war für jeden etwas dabei, so dass unsere Zeit im Jump House viel zu schnell vorbei war.
Fabian Masuhr
