Berufsberatung am Emil Fischer-Gymnasium

Als mich Frau Allenbacher bat, etwas über meine Arbeit am EFG zu schreiben, habe ich gerne zugesagt. Ich bin Berufsberater für die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 und seit nunmehr sechs Jahren für das EFG zuständig. Ich unterstütze die Schülerinnen und Schüler insbesondere in  individuellen Beratungsgesprächen bei der Berufs- und Studienwahl. Hierfür biete ich neben den Gesprächen in der Agentur für Arbeit Euskirchen eine monatliche Sprechstunde in der Schule an. In den Gesprächen gebe ich Tipps und Informationen zur Entscheidungshilfe und unterstütze die Schülerinnen und Schüler bei der Ausbildungsstellensuche. Den Studieninteressierten helfe ich bei der Bewerbung um einen Studienplatz. So begleite ich sie auf dem Weg zum Abitur im Berufswahlprozess von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung. Dabei bleibt die Zielsetzung meiner Arbeit, nämlich die „Hilfe zur Selbsthilfe“ aktuell.

Das Internet spielt auch in der Berufsberatung eine wichtige Rolle. Heute helfen Datenbanken, wie www.hochschulkompass.de (mit dem kompletten aktuellen Studienangebot) oder www.berufenet.arbeitsagentur.de (die umfangreiche Zusammenstellung von Berufs- und Studienbeschreibungen) bei der beruflichen Entscheidungsfindung. Ich stelle übrigens häufig fest, dass auch selbst erfahrene Internet-User unter meinen Ratsuchenden überrascht sind, wenn ich Ihnen bestimmte Internetseiten empfehle, die sie mit den bekannten Suchmaschinen eben nicht gefunden haben:

www.studifinder.de (ein Studientest)

www.cct-germany.de) (Test Lehramtsstudium)

www.berufe.tv (Kurzfilme, „fast wie im BIZ“)

www.abi.de (Portal der Agentur für Arbeit für Oberstufenschüler/-innen)

www.ausbildungplus.de (Datenbank für Duale Studiengänge)

sollen hier beispielhaft genannt werden.

Das Ziel ist nach wie vor: Ausgehend von Interessenschwerpunkten und der – nicht immer einfach zu bewertenden – Begabungsstruktur den für sich „richtigen“ Weg zu finden. Auf der Grundlage einer guten Motivation verbunden mit realistischen Erwartungen kann man am besten den hohen Anforderungen in den Berufen und Studiengängen entsprechen.

Nun ist der Erfolg meiner Arbeit in den Jahrgangsstufen insbesondere auch von meiner Inanspruchnahme abhängig, möchte ich doch möglichst viele Schülerinnen und Schüler erreichen. Und dieser ist umso größer, je mehr meine Arbeit organisatorisch von der Schule unterstützt wird. Hier bin ich „meinem verlängertem Arm im EFG“, Frau Allenbacher und Herrn Jahn, überaus dankbar. Als Koordinatoren der Studien- und Berufswahlvorbereitung sorgen sie für eine kontinuierliche Förderung der Berufswahlkompetenz der angehenden Abiturientinnen und Abiturienten mit einem umfangreichen Orientierungsprogramm von Betriebsbesichtigungen und Bewerbungs- und Vorstellungstraining bis zur themenspezifischen Studienberatung durch die umliegenden Hochschulen.

So ist auch klar, dass ich sehr gerne ins EFG komme. Den freundlichen Schülerinnen und Schülern, dem netten Lehrerkollegium sei´s gedankt.

Axel Beckmann