
Das Buch wurde gelesen, die Klassenarbeit geschrieben und der Film gesehen. Doch das war nicht genug. Die Klasse 6D hat mittlerweile so viele Eindrücke von Cornelia Funkes Geschichte „Herr der Diebe“ in Venedig, dass nur noch die Adaption als Theaterstück fehlte.

Fotocopyright, Matthias Jung, Junges Theater Bonn
Nach einer Bahnfahrt und einem Spaziergang durch Bonn und über den Rhein kam die Klasse 6D am Jungen Theater Bonn an. Hier verteilten wir uns, wie viele andere Klassen auch, auf unseren Plätzen, um diese Version der bereits intensiv besprochenen Geschichte zu sehen. Gleich zu Anfang war ein bisschen Verwirrung unter den Schüler*innen da, denn zwei Figuren, die sie aus dem Buch eigentlich als Jungen kannten, waren auf einmal im Theaterstück Mädchen, doch nach wenigen Minuten haben sich alle daran gewöhnt.

Fotocopyright, Matthias Jung, Junges Theater Bonn
Da das ganze Stück eigentlich mit einem Bühnenbild aufgeführt wurde, das nur geringfügig geändert werden konnte, konnten die Schüler*innen sich hier nicht so gut in Venedig hineinversetzen wie in Buch und Film. Aber die Schauspieler*innen haben die Handlung dennoch wunderbar lebendig umgesetzt, sodass man der Geschichte von Bo, Scipio und Prosper sowie den anderen Bandenmitgliedern und dem Detektiv Victor gut folgen konnte. Auch der magische Moment der Karussellfahrt ist sehr schön gelungen.
Den meisten aus der Klasse hat das Stück und der Ausflug nach Bonn gut gefallen. Dennoch sind einige erleichtert, nach solch einer langen Zeit den Herrn der Diebe zu verabschieden.
Fabian Masuhr
