Zum Ende des Schuljahres hat das Emil-Fischer-Gymnasium von drei langjährigen Lehrkräften Abschied genommen. Vom Kollegium verabschiedeten sich Frau von Bargen, Herr Röttgen und Herr Kuck mit einem leckeren Grillbuffet, schönen Gesprächen und pointierten Reden. Bei der Abschiedsfeier waren unter anderem unsere ehemalige Schulleiterin Frau Dreiseidler und viele ehemalige Lehrerinnen und Lehrer zu Gast.

Frau von Bargen begibt sich in ihren wohlverdienten Ruhestand nachdem sie über 20 Jahre Latein und Geschichte am EFG gelehrt hatte. In den Reden wurde ihre Vergangenheit als Lehrerin in Afrika betont sowie ihre Vorliebe für die römische Küche, weshalb sie beim Tag der offenen Tür über viele Jahre lang in der Taverna romana Speisen nach römischen Rezepten angeboten hatte. Sie ist bekannt dafür, dass sie mit den Schülerinnen und Schülern gerne auf Klassenfahrten und Exkursionen war, und genau in dieser Funktion als Begleitung könnte es passieren, dass wir sie das ein oder andere Mal wieder am EFG begrüßen dürfen.

Herr Röttgen verlässt das Emil ebenfalls in den Ruhestand. Eigentlich war er schon vorher Rentner, hat aber seine Dienstzeit bis zu diesen Sommerferien verlängert. Hier wurden seine vielen Besuche in Israel und seine Liebe zum FC Köln herausgestellt. Herr Röttgen beschrieb seinen Unterricht der letzten Jahren als Ort, an dem die Schülerinnen und Schüler sich auch wohl fühlen sollten. Beim letzten Schulgottesdienst am Tag der Zeugnisausgabe verabschiedete Herr Röttgen sich auch von der Schülerschaft. In diesem Gottesdienst betonte Herr Röttgen auch den engen Zusammenhang von Christentum und Islam, indem er islamische Schüler und Schülerinnen Suren aus dem Koran verlesen ließ und diese mit ähnlichen Bibelpassagen verglich. Er forderte zum Dialog verschiedener Religionsgemeinschaften miteinander auf.

Der Dritte im Bund der Verabschiedeten war Herr Kuck. Im Gegensatz zu den beiden anderen wird Herr Kuck aber weiterhin als Lehrer tätig sein. Er verlässt jedoch nicht nur das Emil-Fischer-Gymnasium, er verlässt sogar Nordrhein-Westfalen und wechselt an ein Gymnasium in seiner norddeutschen Heimat. In den Reden wurde vor allem seine Reiseleidenschaft, die ihn in viele Länder auf verschiedenen Kontinenten brachte, und seine Fußballbegeisterung hervorgehoben.

Wir wünschen Frau von Bargen, Herrn Röttgen und Herrn Kuck alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg! Maacht et joot!

Fabian Masuhr