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Autor: Volkmar Schocke
Distanzunterricht am Montag, 12. Januar 2026
Liebe Schulgemeinde,
aufgrund des erwarteten Glatteises entfällt der Präsenzunterricht am morgigen 12. Januar für alle Klassen und Jahrgangsstufen. Dies betrifft auch die geplanten Prüfungen wie Klausuren und Klassenarbeiten. Für Schülerinnen und Schüler, die in der Schule erscheinen, halten wir selbstvertständlich eine Notbetreuung vor.
Stattdessen erhalten unsere Schülerinnen und Schüler Lernaufgaben über Logineo LMS, WebUntis oder OneNote.
Wir wünschen allen Mitgliedern der Schulgemeinde einen sicheren Tag und freuen uns darauf, unsere Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und das städtische Personal ab Dienstag wohlbehalten wiederzusehen.
SZCZ / SCK
Mehr Licht als Dunkelheit: Chanukka in Solidarität
Feiertagsmarkt „Shalom – Vielfalt jüdischer Feste entdecken!“

Feiertagsmarkt „Shalom – Vielfalt jüdischer Feste entdecken!“
Was steckte eigentlich hinter dem 15. Dezember? Viele Besucherinnen und Besucher konnten diese Frage zunächst nicht beantworten – und genau hier setzte der Feiertagsmarkt „Shalom“ am Emil-Fischer-Gymnasium Euskirchen an, der sich als voller Erfolg erwies.
Der von den zehnten Klassen eigenständig entwickelte Markt bot eindrucksvolle Einblicke in jüdisches Leben und seine vielfältigen Feiertage. In den Wochen zuvor hatten die Schülerinnen und Schüler mit großem Engagement recherchiert, gebaut, gestaltet und geplant. Entstanden war ein liebevoll konzipierter Markt, dessen Stände gemeinsam einen Jahreskreis der großen jüdischen Feste abbildeten. Jeder Stand widmete sich einem Feiertag und machte dessen Bedeutung im jüdischen Kalender anschaulich erlebbar – von religiösen Hintergründen bis hin zu heutigen Traditionen.
Der Markt war sehr gut besucht. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich durchweg interessiert, aufgeschlossen und kamen miteinander ins Gespräch. Besonders die interaktiven Mitmachstationen, kleinen Ausstellungen sowie typische Speisen und Getränke aus der jüdischen Kultur luden dazu ein, stehen zu bleiben, nachzufragen und Neues kennenzulernen.
Gerade unter dem Eindruck der aktuellen Ereignisse in Sydney wurde der Feiertagsmarkt zu einem sichtbaren Zeichen von Solidarität, Mitgefühl und Zusammenhalt. Viele Gespräche machten deutlich, wie wichtig es den Anwesenden war, jüdisches Leben nicht nur kennenzulernen, sondern ihm mit Offenheit und Respekt zu begegnen. Der Markt zeigte eindrucksvoll: Bildung, Begegnung und gemeinsames Feiern können Brücken bauen – gerade in schwierigen Zeiten.
Der große Zuspruch und die positive Resonanz bestätigten das Projekt in besonderer Weise: Der Feiertagsmarkt war nicht nur informativ, sondern auch ein bewegender Moment gelebter Vielfalt. (JT)
