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Die Internationalen Klassen klettern in Meckenheim

Seit ihrer Ankunft in Deutschland haben die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklassen die
anspruchsvolle Aufgabe, Deutsch zu lernen, um sich sukzessive in unsere Regelklassen am EmilFischer
Gymnasium zu integrieren. Zum Ankommen in Deutschland gehört darüber hinaus aber auch die
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der Zusammenhalt in der Internationalen Klasse selbst.

Um dieses Ankommen zu ermöglichen und einen freudvollen Ausgleich zum Vokabeln und
Grammatiktraining zu schaffen, unternahmen beide Vorbereitungsklassen am Donnerstag den 22.
September einen gemeinsamen Ausflug in die Kletterhalle in Meckenheim.

Pünktlich traf man sich in der ersten Stunde zum Frühstück. Neben mitgebrachten Speisen waren die
selbstgebackenen Schokobrötchen von Herr Otte besonders beliebt. Mit gefüllten Mägen ging es von
der Schule weiter zum Bahnhof, um von dort mit dem Zug nach Meckenheim zu fahren. Vom dortigen
Hauptbahnhof war die Kletterhalle nach einem kurzen Fußweg zu erreichen.

In der Kletterhalle stand erstmal die Stärkung der Klassengemeinschaft durch kooperative Spielformen
im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler kletterten über Bänke, spannten Taue und kletterten über
imaginäre toxische Seen, um die Aufgaben gemeinsam zu meistern.

Nach der spielerischen Einführung ging es ans Klettern. Hier stand aber die Sicherheit der Schülerinnen
und Schülern an erster Stelle, dementsprechend wurden die Kinder zuerst über das Material, die
Kletterwände und das gegenseitige Sichern aufgeklärt. Nachdem die Schülerinnen und Schüler alle
Knoten und Griffe gemeistert hatten, ging es endlich zum Klettern an die Wand. Alle Kinder haben hier
großen Mut bewiesen und sich mindestens bis zur Hälfte in die Höhe getraut. Viele haben uns durch
ihr Geschick und ihre Kraft beeindruckt, indem sie bis ganz nach oben geklettert sind.

Ausgepowert aber glücklich ging es schließlich mit dem Zug zurück nach Euskirchen, um den
spannenden Kletterausflug zu beschließen.

Unser ausdrücklicher Dank gilt dem Förderverein, der den Ausflug mit einer großzügigen Spende
ermöglicht hat.

Emils Helfer an Land und im Wasser

Der Wandertag vom 12. August 2022 aller 7. Klassen des EFG ging in diesem Schuljahr in das Strandbad Liblarer See. Der Tag stand unter dem Motto „Emils Helfer – sich selbst und andere in Notsituationen retten – an Land und im Wasser“ . In Zusammenarbeit mit der Wasserrettung des ASB Rhein-Erft/Düren fand ein actionreiches Programm statt, bei dem die Kinder einen Einblick in die Aufgaben der Wasserrettung und in den Katastrophenschutz erhielten. Zum Beispiel gab es Staffeln mit dem Rettungsbrett, der Rettungsboje und eine Besichtigung des Rettungswagens. Dabei wurden ihnen spielerisch einfache Techniken des Rettungsschwimmens sowie vorbeugende Maßnahmen und Reaktionen in Notlagen vermittelt. Selbstverständlich gab es Raum für Spaß und Spiele am und im Wasser.

Ausflug in die Tuchfabrik

Am 16. September haben wir, die Schülerinnen und Schüler derKlasse 9 B des EFG, die Tuchfabrik Müller in Kuchenheim besucht. Passend zu unserem aktuellen Thema „Die industrielle Revolution in Deutschland“ konnten wir dort Industriegeschichte hautnah erleben.

Nach einem stärkenden Frühstück im Klassenraum nahmen wir den drei Kilometer langen Fußweg auf uns und konnten schon von weitem den beeindruckenden Schornstein der Tuchfabrik sehen. Wir wurden von den Mitarbeitern, die uns in zwei Gruppen durch die Fabrik führten, freundlich empfangen. Die Führung war spannend, informativ und sehr beeindruckend, denn wir konnten die Maschinen in Aktion sehen.

Ob es der „Wolf“ war, in dem die Rohwolle zerkleinert wurde, die Färberei, die Krempelmaschinen oder schließlich die Spinnerei und die Webstühle – wir bekamen viel zu sehen, anzufassen und auch zu hören. Besonders der Webstuhl war ziemlich laut! Beeindruckt hat uns auch die Dampfmaschine, denn sie war das Herz der Fabrik, das alle anderen Maschinen antrieb. Der Heizer hatte einen schweren Job, um den wir ihn nicht beneiden…

Man hat sich gefühlt, als wäre man über 100 Jahre in die Vergangenheit gereist, weil alles noch von früher unverändert dastand. Man findet sogar noch Sachen vor, die die Menschen an ihrem letzten Arbeitstag, bevor die Tuchfabrik schloss, benutzt hatten.

Jetzt können wir uns tatsächlich vorstellen, wie aus einem Schaffell eine Decke, ein Mantel oder eine Hose wurde. Wer sich hierfür interessiert, sollte die Tuchfabrik einmal besuchen!

Feras, Mia, Leon, Jule und Fiona (9B)

 
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