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Klatschmohn, kleine Flussinsel, viele Papierzangen

An dem heißen Schultag (13. Juni) freute sich die Klasse 6c, zu einem Kurzausflug zum renaturierten Abschnitt der Erft aufzubrechen. Ein herrlicher Anblick an der Flussbiegung erwartete uns. An den flachen Stellen des klaren Bachlaufs konnten die Kinder winzige Jungfischschwärme beobachten. Über wackelige Steine wurde zügig oder zögerlich zur kleinen Flussinsel (Bild) gehüpft, die mit Klatschmohn übersät war und rot leuchtete. Die Ausbeute an Müll am Ufer entlang des Erftteilabschnitts war dann auch üppig: Pfanddosen, Kippen, Getränketüten und allerlei Teilstücke von „Etwas“. Mit robusten Papierzangen, die der Fördervereins Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen des Emil-Fischer-Gymnasiums e.V. zur Verfügung gestellt hat, werden wir noch öfter in die Natur herausgehen und üppige „Müllbeute“ machen. Sowohl diejenigen mit trockenen Schuhen als auch die mit nassen Schuhen fanden den Ausflug mit Müllsuche dann richtig klasse.

Kunstpräsentation der Klasse 9b, Werbeplakate für Pfeifer & Langen

Schülerinnen und Schüler der 9b, Herr Oberdieck, Frau Strang, Frau Fischenich, Herr Dr. Ferber

Beeindruckt waren alle von den professionellen Werbeplakaten der Gymnasiasten der Klasse 9b des Emil-Fischer-Gymnasiums. Die Schülerinnen und Schüler hatten über einen Monat lang vorrangig digitale Werbeplakate entworfen – nach eigener Wahl über das Unternehmen oder ein ausgewähltes Produkt von Pfeifer & Langen. Die Kunstlehrerin Frauke Strang betonte, dass auch einfache Plakate oder Gemälde hätten designet werden können. „Die meisten haben sich jedoch für die digitale Variante entschieden, und ich bin selber happy, welch einfallsreiche Slogans mit den ausgewählten Produkten kombiniert wurden“, so Strang.

Die meisten der 22 Neuntklässler präsentierten ihre Ergebnisse auch digital vor dem Publikum. Rene K. hätte als Werbespezialist Karriere machen können, als er erläuterte, wie ihm die „Nostalgie in den Kopf kam“, zusammen mit einem traditionellen Streuselkuchen, dessen Geschmack nur durch diesen feinen Zucker erreicht werden könne. Renes Slogan zum Kuchen- und Produktfoto: „Die erste Wahl Ihrer Oma!“

Werksleiter Wilhelm Oberdieck und Assistentin Astrid Fischenich waren eigens zu den Präsentationen in den schulischen Kunstraum gekommen und von stv. Schulleiter Dr. Wolfram Ferber begrüßt worden. Alle drei waren ebenso vom Einfallsreichtum und den passenden Slogans zur Produktdarstellung begeistert. Daher plant Oberdieck der unternehmenseigenen Marketingabteilung zu zeigen, wie wichtig Jugendlichen doch Regionalität zu sein scheint und mit welcher Freude sie Slogans entwickeln, die es noch nie gab:

  • „Zucker aus regionalem Gold der Natur“
  • „Süß, lecker und nachhaltig“
  • „Selbstgemacht schmeckt doch am besten“
  • Unsere Euskirchener Rübe für Natur und Nachhaltigkeit“ …

Chanelle M. und Maja H. fanden das ganze Projekt mit Frau Strang „abwechslungsreich, da es eine ganz besondere Aufgabe war mit vielen Freiheiten und Tablettangebot, wodurch alle kreativ wurden. Außerdem waren wir alle so motiviert, weil wir wussten, das wir unsere Ergebnisse Unternehmensvertretern präsentieren.“

Bereits 24 Jahre kooperieren der Euskirchener Betrieb und das Gymnasium zusammen unter KURS (Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen). Weiter so!

 

Abenteuer im Dschungel: Musical am Emil

Es ist schon wieder ein paar Tage her, dass die Räume unter und hinter dem Stadttheater gefüllt waren mit hektischem Gerenne, Blätterröckchen, Elefantenfüßen und Bananen für King Louie. Die Gefühle aber sind auch zwei Wochen nach den Aufführungen präsent: Stolz, Freude, Aufregung.

Hundert Schüler:innen haben fast acht Monate lang geprobt, um am 19. Mai 2022 nach dreijähriger Pause ihr neues Musical „Abenteuer im Dschungel“ auf die Bühne bringen zu können. Die Proben zogen sich von Ende Oktober bis Mitte Mai und gipfelten in den Generalproben, bei denen erstmals alle Bereiche zusammenarbeiteten. Alle Anforderungen von Tanz, Schauspiel, Kunst, Technik und Musik an die Bühne gleichzeitig zu erfüllen, sieht auf den ersten Blick wie eine beinahe unmögliche Aufgabe aus. Wenn geprobte Abläufe umgestellt werden müssen, weil Notenständer, Kabel und Requisiten im Weg stehen oder wenn liebevoll gestaltete Bühnenelemente drohen der Leidenschaft der Schauspieler zum Opfer zu fallen, kommt es zu kleineren Reibereien. Aber wie sagt man so schön: Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung besonders gut. Dem war auch so. Trotz des starken Regeschauers und daraus folgenden nassen Mitwirkenden, strahlten alle, als sie um 18 Uhr auf der Bühne standen. Weiterlesen

 
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