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Kressmann Taylor – Empfänger unbekannt

Kressmann Taylor, eigentlich Kathrine Kressmann Taylor, war Werbetexterin in New York, verheiratet, Mutter dreier Kinder. Mehr wissen wir nicht von ihr. Ein paar echte Briefe soll es gegeben haben, die sie zu ihrer Geschichte inspiriert haben mögen. Sie veröffentlichte „ADRESSAT UNBEKANNT“ zuerst 1938 im New Yorker „Story Magazine“. Das war das Jahr, in dem Charlie Chaplin den Film „Der große Diktator“ drehte. Ein Nachdruck erschien im Reader’s Digest, 1939 eine Buchausgabe. Danach geriet das Werk in Vergessenheit. Bis 1992 „Story“ es erneut abdruckte – als Reaktion auf die weltweit zunehmende Rechtsradikalität, Fremdenfeindlichkeit und den wachsenden Antisemitismus. Noch Ende der 90er Jahre wurde es ebenfalls in Europa zu einem Erfolg.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Fördervereine von Emil-Fischer-Gymnasium und Marienschule. Spenden kommen gemeinsamen Projekten beider Schulen im Bereich der Erinnerungs- und Gedenkkultur zugute.

Welttag des Buches 2025 in der Vorbereitungsklasse

Lesen ist viel mehr als nur Buchstaben erkennen. Besonders für Kinder und Jugendliche, die gerade erst Deutsch lernen, ist das Lesen ein wichtiger Schlüssel zur Teilhabe – sprachlich wie kulturell. Im Rahmen des Konzepts „Integration durch Bildung“ war es uns besonders wichtig, den Welttag des Buches mit unserer Integrationsklasse (VK 2) bewusst zu feiern. Ziel war es, nicht nur die Deutschkenntnisse zu fördern, sondern auch den eigenen Horizont zu erweitern, Freude am Lesen zu wecken und ein Stück deutscher Kultur aktiv zu erleben.Weiterlesen

 
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