
Koffer packen, Abschiedswinken, ein bisschen Aufregung – und dann ging es los: 42 Schülerinnen und Schüler unserer Schule verbrachten vom 17. bis 23. März 2026 eine intensive, lustige und abwechslungsreiche Woche in Charleville-Mézières, bei unseren Partnerschulen Collège Jean Macé und Lycée Chanzy. Schnell war klar: Diese Woche würde viel zu kurz werden.
Natürlich durfte der alljährliche Ausflug nach Reims nicht fehlen. Diesmal tauchten wir in die süße Welt der berühmten biscuits roses ein. In der Biskuitfabrik Fossier gab es spannende Einblicke in die Herstellung – inklusive Verkostung (köööstlich!) Danach zogen deutsch-französische Kleingruppen bei einer Fotostadtrallye durch die Altstadt und sammelten Eindrücke, Bilder und neue Wörter.
Für Bewegung sorgte ein weiterer Höhepunkt: der Ausflug in die Eislaufhalle von Charleville-Mézières. Ob wackelige erste Schritte oder elegante Runden – alle kamen auf ihre Kosten, halfen sich gegenseitig und hatten sichtbar Spaß. Spätestens hier tauten auch die letzten Sprachhemmungen endgültig auf.
An den Partnerschulen selbst wurde ausprobiert, gelacht und kommuniziert: Sprachanimationen, Unterrichtsbesuche und kleine Projekte sorgten dafür, dass Deutsch und Französisch ganz selbstverständlich durcheinanderflogen. Am Lycée Chanzy schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Nachwuchsjournalisten und einige gaben sogar Interviews für das Schulradio.
Ein weiteres Highlight am Collège Jean Macé war der Fahrradworkshop: Schrauben, Basteln, Lernen und zum Abschluss eine gemeinsame Radtour entlang der Maas – bei perfektem Frühlingswetter und bester Stimmung.
Am Ende blieb nur ein Fazit: Diese Woche war viel zu kurz. Zurück nach Hause gingen wir mit neuen Freundschaften, vielen Erinnerungen, mehr Selbstvertrauen in der Fremdsprache – und großer Vorfreude auf ein Wiedersehen. Kein Wunder, dass viele Schülerinnen und Schüler schon zum zweiten oder sogar dritten Mal dabei waren. Der Frankreichaustausch lebt – und verbindet!
Ohne die großzügige finanzielle Unterstützung des Deutsch-französischen Jugendwerks und der Deutsch-französischen Kulturstiftung Mainz wäre dieser Austausch in dieser Form nicht möglich gewesen – dafür danken wir sehr herzlich.
Erik Buch
