Am Dienstag, den 7. Februar 2023, fand endlich in der Mensa des Emil-Fischer-Gymnasiums der erste Akademieabend in Präsenz seit Beginn der Corona-Pandemie statt. Besonders begabte und engagierte Schülerinnen und Schüler hatten sich ein Jahr lang einem selbst gewählten Thema gewidmet, dieses recherchiert, erforscht und getüftelt, sodass sie nun schlussendlich ihre Ergebnisse einem interessierten Publikum präsentieren konnten. Schon die musikalische Eröffnung von Johanna Niemann und Herrn Dr. Ferber versprach einen anregenden Abend.

Herr Vossel begrüßte alle Anwesende, um dann auch gleich den Fokus auf die besonderen Leistungen der Schülerinnen und Schüler zu legen. So führten Lily Hofsümmer und Devid Wiebe (beide 8c) zusammen mit ihrer Mentorin Ronja Tiling (Q1) vor, wie man mithilfe eines Roboters sein Frühstück angenehmer gestalten kann. Sie hatten einen Roboter entwickelt, der z.B. selbstständig Butter oder Becher am Tisch herumreichen kann. Nun brachte Ilka Tiling (9a) den Zuschauern bei, wie Korrosion funktioniert und wie man Rost am wirksamsten wieder entfernen kann. Anschließend führte Feras Saleh (9b) spannend und intellektuell anspruchsvoll in die dunkle Materie ein. Eine kleine Pause bot danach die Gelegenheit, alle Projekte kennenzulernen und mit den Schülerinnen und Schülern über diese ins Gespräch zu kommen. Dabei konnte man nicht nur einen Escape-Room (Tora Heidkamp, Malea Krüger, Dana Rizzo und Clara Schöfer, 8a und 8b) entdecken, der bald klassenweise durchgeführt werden soll, sondern sich auch über Recycling (Annika Dahlem, Sheena Djempe, 8a) informieren, das Herz (Greta Regh, Lena Viganske, 8c) genauer kennenlernen oder zum Schlafexperten (Kritin Pesch, Wen Yaun Shi, 8b) werden. Ein Schüler hatte sogar ein Computerprogramm entworfen, was lebensnah die Lateinvokabelsuche von Verben erleichtert und demnächst noch weiter für Nomen ausgebaut werden soll. Auch die Gehörlosensprache (Leana Sohn, 8a) wurde vorgestellt. Nach der Pause und einer weiteren musikalischen Darbietung von Kristin Pesch und Herrn Dr. Ferber kam auch die Literatur nicht zu kurz. Johanna Niemann (9c) hatte das Jahr genutzt, um ein eigenes Kinderbuch zu entwerfen und dieses auch zu illustrieren. Die mit viel Liebe zum Detail gemalten Bilder und die pädagogisch wertvolle Botschaft, niemanden aufgrund seines Aussehens auszugrenzen, kamen auch beim Publikum gut an. Zu guter Letzt schockte Jonathan Mrosek (9d) die Anwesenden, indem er schonungslos ehrlich und rhetorisch überzeugend die Folgen des in unserer Gesellschaft zu hohen Fleischkonsums  vorstellte und so den ein oder anderen zur Reflexion des eigenen Konsumverhaltens brachte.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für ihre Ausdauer, ein Projekt eigenständig über ein Jahr lang so konsequent zu verfolgen. Weiter so!