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Der Frankreichaustausch mit Charleville rockt!

Nach zwei Jahren ohne Frankreichaustausch wegen Corona konnten wir vergangene Woche vom 24.-31.03.22 endlich wieder mit über 50 Emilianer:innen – eine absolute Rekordzahl! – in unsere Partnerstadt nach Charleville-Mézières fahren. Schon seit 40 Jahren besteht der Austauch mit unseren Partnerschulen, dem Collège Jean Macé und dem Lycée Chanzy, und nie war er lebendiger als heute. Fast die ganze Woche hatten wir 20 Grad und strahlenden Sonnenschein und wurden von unseren Austauschschüler:innen mit großer Gastfreundlichkeit, guter Laune und allerlei französischen Köstlichenkeiten, wie pains au chocolat, madeleines etc. begrüßt. Dazu gab ein spannendes Programm, das über spannende gemeinsame Videoprojekte, einen Kinobesuch bis zu dem absoluten Highlight der Woche reichte – einem Ausflug an den Lac des Vieilles Forges. Am Vormittag ging es los mit einem Orientierungslauf durch ein Stück Ardennen, am Nachmittag stand dann Klettern im Kletterwald auf dem Programm. Auch in den Familien und besonders am freien Wochenende hatten unsere französischen Freunde spannende Aktivitäten am Start, wir wollen hier nur einige nennen: Bowling und Laser-Tech im Stadtzentrum von Charleville, Erlebnistouren mit dem Fahrrad am Ufer der Meuse (Maas), Ausflug nach Reims mit der wunderschönen Kathedrale und der pittoresken Art-déco-Architektur, und manche kamen so gar in den Genuss eines Tagesausflugs nach Paris. Das Schönste aber war das Zusammensein mit unseren neuen französischen Freunden! Wir freuen uns schon riesig auf den Rückbesuch der Franzosen in Euskirchen Ende April/Anfang Mai!

Vive l’échange franco-allemand! (E. Buch)

 

Das große Tor von Kiew

“Das große Tor von Kiew” gehört in das Gesamtwerk der “Bilder einer Ausstellung”, die Modest Moussorgsky 1874 für Soloklavier komponiert hatte. Die zehn Klavierkompositionen waren dem verstorbenen Maler und Architekten Viktor Hartmann gewidmet, der ein enger Freund Moussorgskys war. Erst 1881, nach dem Tod Moussorgskys, wurden die “Bilder einer Ausstellung” der Öffentlichkeit präsentiert. Vor genau 100 Jahren setzte der französische Komponist Maurice Ravel das ursprüngliche Werk für Klavier als Orchesterfassung um.
Wohl kaum jemand hätte jemals gedacht, dass das zehnte Bild unter der Perspektive des aktuellen Geschehens plötzlich “anders” gehört wird. Ein (Ton) kunstwerk wird immer durch die geistige Situation in einer ständig sich verändernden Zeit wahrgenommen. Der Interpretationsprozess, die
Analyse eines Kunstwerks ist somit fortwährend, andauernd, ewig. Mit diesen Aspekten setzten sich die Schüler der Klassen 6, 9 und der Oberstufe auseinander. (Frau Rodriguez)

Endlich wird wieder geprobt

Nach dreijähriger Pause ist dienstags nachmittags endlich wieder Leben am Emil. Fast 100 Schüler*innen bereiten mit großer Motivation und Begeisterung die diesjährigen Aufführungen der Musical-AG vor. Das Projekt heißt „Abenteuer im Dschungel“ (frei nach Rudyard Kipling:  Das Dschungelbuch). Während die Schauspieler*innen in der Aula Texte lernen und Mogli, Baghira & Co immer mehr Szenen frei und ohne die Texte in der Hand spielen, arbeitet die Tanzgruppe im Spiegelsaal an neuen Choreographien und Aufstellungen. Im Kunsttrakt wird zur selben Zeit eifrig gesägt, gemalt und modelliert, um die Kostüme und Requisiten und das Bühnenbild rechtzeitig fertigzustellen.

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